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Fasten oder Low Carb, was ist besser?



Da wir durchaus annehmen, dass es Menschen gibt, die sich keinesfalls vorstellen können, dass sie ihren Tag ohne etwas zu Essen überstehen könnten musste auch für diese Personen eine Lösung her.


Da bot sich die Low-Carb-High-Fat Ernährung wunderbar an. Doch, wir wollten auch wissen, wenn man sich entscheiden müsste, ob Fasten oder Low Carb, besser abschneiden würde?


71 % der Vorteile

Sowohl Intervallfasten als auch die verschiedensten LCHF-Diäten senken enorm effektiv das Hormon Insulin. Somit können sie beide unglaublich wirkungsvolle Tools für den Gewichtsverlust sein.


Doch in einer Sache ist das Fasten dem LCHF-Diäten voraus, denn es senkt das Insulin maximal. Daher ist es die schnellste und effektivste Methode. Trotzdem schlagen sich kohlenhydratarme Ernährungsformen nicht schlecht, denn sie bieten bis zu 71 % der Vorteil des Fastens und das ganz ohne wirklich zu fasten.


Vergleicht man eine Low-Carb Ernährung mit einer klassischen Kost die zu zirka 55% aus Kohlenhydraten besteht so gewinnt die kohlenhydratarme Ernährung ganz klar. Denn sie senkt das Insulin um die hälfte besser.


Es sei hier an dieser Stelle gesagt, dass Studien immerwährend zeigen, das eine Low-Carb Diät unabhängig von Kalorien den Blutzucker senkt und somit alleine vom gesundheitlichen Aspekt der klassischen Ernährungsweise eine Nasenspitze voraus ist.


“Es sei alles nur eine Frage der Kalorien”, entspricht somit nicht der Wahrheit!


Und wenn dem so wäre, dann würde bei gleicher Kalorienanzahl ein Teller Brownies genauso dick machen, wie ein Teller mit Grünkohlsalat. Aber diese Vorstellung ist absurd.


Die unglaubliche Wirkung des Fastens

Die Vorteile des Fastens sind wissenschaftlich seit dem Jahr 1916 bekannt. Dr. Joslin entdeckte sie, vor allem in Hinsicht auf Diabetes und Übergewicht. In einer etwas jüngeren Studie aus dem Jahr 1969 wurden diese Vorteile bestätigt.


13 fettleibige Teilnehmer mit Typ-2 Diabetes fasten zwischen 17 und 99 Tagen und nahmen dabei durchschnittlich 20 kg ab und der Diabetes wurde vollständig rückgängig gemacht.

 
 

Der Morgengrauen-Effekt

Schon mal davon gehört?

Nach einer Fastenphase, also jeden Morgen vor dem Erwachen haben Menschen einen erhöhten Blutzucker, aber vor allem übergewichtige Personen und Typ-2 Diabetiker. Dieses Phänomen nennt man den Morgengrauen-Effekt.


Es ist auf den zirkadiane Rhythmus (Tagesrhythmus, Biorhythmus) zurückzuführen. Denn kurz vor dem Aufstehen, in etwa um 4 Uhr morgens, schüttet der Körper vermehrt Hormone aus, die dafür sorgen, dass du wach wirst, deine Körpertemperatur erhöhen und hungrig machen.


Folgende spielen dabei eine Rolle:

  • Adrenalin - Sorgt für einen Energieschub;

  • Somatotropin - Trägt dazu bei den Körper zu reparieren;

  • Glucagon - Hilft die gespeicherte Glucose zu mobilisieren und ins Blut zu transportieren;

  • Cortisol - Das Stresshormon bereitet uns auf Aktivität vor.


Dieser normale Hormonanstieg sagt der Leber, “Hey es wird Zeit etwas Zucker loszuwerden und aktiviere dich mal, wir müssen Jagen gehen!”


Es ist gewissermaßen ein hormoneller Tritt in den Hintern!


Die Leber möchte sich aber auch mit diesem Prozess auf jeden Fall verkleinern, sofern es eine Fettleber ist oder die überschüssige Energie loswerden. Sie gibt Zucker in den Blutkreislauf frei um sich sozusagen von der toxischen Last zu befreien.


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